Schulbücher einbinden ohne Frust

Landschaftsillustration

Zu Schulbeginn liegt auf vielen Küchentischen ein Stapel neuer Bücher, daneben Folie, Schere und Klebeband. Das Einbinden gehört für viele Familien zum Schulanfang wie die neue Schultasche. Es schützt die Bücher, bringt Ordnung und kann sogar ein gemütlicher gemeinsamer Nachmittag werden, wenn man sich nicht hetzt.

Vorbereitung erleichtert alles

Legen Sie zuerst alles bereit: Bücher, Folie oder Umschläge, eine gute Schere, Klebeband und Stifte für die Beschriftung. Suchen Sie sich eine große, freie Fläche, zum Beispiel den Esstisch, und decken Sie ihn bei Bedarf ab. Ein wenig Musik im Hintergrund hilft, damit die Stimmung locker bleibt. Nehmen Sie sich Zeit, damit niemand zwischendurch zu einem anderen Termin muss.

Beim Zuschneiden gilt: erst messen, dann schneiden. Legen Sie das aufgeschlagene Buch auf die Folie und lassen Sie rundherum genügend Rand, damit man ihn einschlagen kann. Falten Sie die Ecken sauber und kleben Sie sie fest. Wenn das Kind schon geübt ist, darf es die einfacheren Bücher selbst einbinden, und Sie übernehmen die dicken. So lernt es dabei etwas und ist stolz auf das Ergebnis.

Ein Etikett auf der Vorderseite mit Name und Fach verhindert Verwechslungen. Bei den Heften lohnt es sich, für jedes Fach einen anderen Umschlag in einer eigenen Farbe zu verwenden, damit man in der Schultasche schneller das Richtige findet. Schreiben Sie den Namen des Kindes außerdem gut lesbar hinein, falls ein Buch einmal in der Klasse liegen bleibt.

Lassen Sie einen Tag Puffer, denn oft fehlt ein Buch oder eine Folie. Schreiben Sie auf, was noch fehlt, und erledigen Sie es beim nächsten Einkauf. Wenn ein Buch beim Einbinden beschädigt wird, ist das kein Drama, denn ein Stück Klebeband und ein zweiter Versuch helfen meist. Am Ende stellen alle die fertigen Bücher gemeinsam ins Regal oder legen sie in die Schultasche, bereit für den ersten Schultag.

Wer mehrere Kinder hat, kann das Einbinden zu einer kleinen Tradition machen. Jedes Kind bekommt seinen eigenen Stapel, und wer fertig ist, hilft dem Nächsten. Ein Getränk und eine Kleinigkeit zum Knabbern auf dem Tisch machen den Nachmittag noch gemütlicher.